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Mitglied Deutscher Gutachter und Sachverständige Verband (https://www.dgusv.de)


Baugutachten


Der Umfang des Baugutachtens beträgt zwischen 5 - 60 x DINA4-Seiten. Je nach Größe und Umfang der festgestellten Baumängel sowie der Kundenwunsch führen zu einem

Baugutachten, Kurzbaugutachten oder einem Mängelbericht.

In der Regel haben Sie nach Ortstermin und Vorlage der notwendigen Unterlagen, Ihr Sachverständigen-Baugutachten innerhalb von 7  - 15 Werktagen in Ihren Händen.

Bei Gebäudeschäden bzw. bei Mängel in der Bauausführung, wie bspw. Feuchtigkeit, Schimmel oder Risse ist eine schnelle und detaillierte Untersuchung unerlässlich. Der Diplom

Sachverständige ermittelt die Schadensursache und den Schadensumfang, zeigt mögliche Wege zur Schadensbeseitigung und Sanierung auf und ermittelt die hierfür notwendigen

Kosten. Auf Wunsch können hier auch Proben im Labor untersucht werden.

Ein Schadenfall, zum Beispiel an einem Gebäude oder technischen Bauteil, kann gravierende Folgen haben, auch wenn die auslösende Ursache vermeintlich gering war. Eine schnelle und

genaue Ermittlung der Schadensursache ist unerlässlich.

 

Prüfinhalt
Im Rahmen eines  oder mehrerer Vor-Ort-Termine besichtigt der Sachverständige den Schadenort und ermittelt die Schadensursache.

Außerdem kann die Schadenhöhe abgeschätzt und die Möglichkeit einer Schadensbeseitigung unter Berücksichtigung gleichwertiger Alternativen hinzugefügt werden.

Im Nachgang wird durch den Sachverständigen ein schriftliches Gutachten mit erläuternden Lichtbildern erstellt.

Bei Bedarf wird dieses um die konzeptionelle Maßnahmenbeschreibung zur Schadensbeseitigung sowie die Grobkostenschätzung ergänzt.

 

Ablauf
Nach schriftlicher Beauftragung setzt sich der Sachverständige mit dem Auftraggeber in Verbindung. In diesem Schritt werden die notwendigen Unterlagen und der Ortstermin für die

Objektbegehung abgestimmt.

 

Unterlagen/Leistungen des Auftraggebers

Unten aufgeführte Unterlagen sind, soweit vorhanden, dem Sachverständigen vollständig und unentgeltlich, im besten Falle vor dem Ortstermin digital zur Verfügung zu stellen und

dienen der Projekteinarbeitung zur Vor-Ort-Begehung. 

 

> Baubeschreibung

> Grundrisse, Schnitte, Ansichten

> Entwurfs- Ausführungspläne

> Leistungsbeschreibungen

> Geotechnischer Bericht (Bodengutachten)

> Baulastenverzeichnis

> Auszug Grundbuch

> Energieausweis

> Bebauungsplan

> Gestaltungsplan

> Erschließungskosten

> Altlastenkataster

> Denkmalschutz

> Bauvorlage-/Genehmigungspläne 

> Eventuelle Sondervereinbarung, die Abweichungen zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik darstellen

> Statische Berechnungen inklusive der geprüften Positionspläne

> Ausschreibungs- oder Angebotsunterlagen einzelner Gewerke

 

Eine Fachprüfung der Unterlagen, zum Beispiel auf Planungsfehler, ist nicht Bestandteil der Leistungserbringung.


Die Art und Notwendigkeit der Zusendung von Unterlagen

Nach Absprache mit dem Sachverständigen, entweder in Papierform oder in digitaler Form als PDF.

Nach dem ersten Ortstermin kann der Sachverständige bei dem Auftraggeber weitere für die Bearbeitung des Vorgangs erforderliche Unterlagen/Berichte/Informationen einfordern.

Im Auftrag sind die vom Schaden betroffenen Bauteile eindeutig zu benennen (z.B. Feuchteschaden im Keller, Fenster, Wärmedämmung, Heizung, Innenputz, Bodenbelag etc.).

Durch den Auftraggeber ist sicherzustellen, dass

> zur Vor-Ort-Begehung der Auftraggeber selbst und/oder ein verantwortlicher entscheidungsbefugter Vertreter als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung steht

> der Sachverständige in den Objektbereichen, die von Dritten beansprucht werden (z.B. vermietete Wohnungen, Gemeinschaftseigentum u.Ä.), die zur Ermittlung der Schadensursache   

    notwendigen

    Lichtbilder  anfertigen und im Rahmen der Gutachtenbearbeitung bestimmungsgemäß verwenden darf

> die für die Vor-Ort-Begehung und Sichtprüfung relevanten Objektbereiche unter Berücksichtigung der gültigen Rechtsvorschriften, DIN-Normen, Sicherheitsbestimmungen und

    Unfallverhütungsvorschriften

    für den Sachverständigen frei zugänglich sind

> erforderliche Zustimmungen Dritter (Grundstückseigentümer, Mieter, Pächter, Nachbarn u. Ä.) zur Begehung des Grundstücks und sämtlicher Objektbereiche sowie zur Durchführung

    erforderlicher Begutachtungsmaßnahmen vorliegen

> erforderliche Steigeinrichtungen (Leitern, Gerüste etc.) bereitgestellt werden (siehe oben)

> durch ihn erforderliche Bauteilöffnungen und weitere mit dem Sachverständigen abgestimmte Maßnahmen beauftragt und veranlasst werden (siehe oben)

 

Leistungsbeschreibung/Leistungsabgrenzung

Der Sachverständige nimmt im Rahmen des Ortstermins die zu begutachtenden Schäden auf, führt eventuell notwendige Messungen durch und ermittelt mögliche Schadensursachen.

Nach durchgeführter Vor-Ort-Begehung erstellt der Sachverständige einen ausführlichen schriftlichen Bericht mit erläuternden Lichtbildern. Der Bericht dokumentiert die während der

Verweildauer des Sachverständigen am Dienstleistungsort vorgefundenen Baumängel und Bauschäden.

Als Basisleistungen werden die folgenden Ziele des Gutachtens bearbeitet:

> Die Aufnahme der zu begutachtenden Schäden (z.B. Risse-, Feuchte-, Schimmelschäden etc.) bzw. der Vor-Ort-Ist-Situation der betroffenen Bauteile (z.B. Fenster, Dach, Türen,

   Kellerabdichtung etc.)

> Die Durchführung eventuell notwendiger Messungen (z.B. Lufttemperatur, -feuchte, Bauteiltemperatur und -feuchte, Risslage und -maße, Maßabweichungen etc.)

> Die Bewertung hinsichtlich der Schadensursachen

> Empfehlungen für die Sanierungskonzeption

 

Der Sachverständige kann das Gutachten optional um die konzeptionelle Maßnahmenbeschreibung sowie die Grobkostenschätzung der Mängelbeseitigung, ergänzen.

Der Sachverständige legt nach seinem billigen Ermessen i. S. v. § 315 BGB die Anzahl und den Umfang erforderlicher Vor-Ort-Besichtigungen fest.

Die Ortsbesichtigung ist eine mit der üblichen Sorgfalt durchgeführte Inaugenscheinnahme ohne Eingriffe in die Bausubstanz zugänglichen Grundstücks-, Gebäude und Bauteile.

Aufschnitte oder Probenentnahmen (bspw. Fassade- oder Dachteile) werden ausschließlich in Absprache mit dem Auftraggeber bzw. Bevollmächtigten vereinbart. 

Die für die Ermittlung der Schadensursache notwendigen und zerstörungsfrei durchzuführenden Messungen (wie z.B.: Messungen der Raum- und Bauteiltemperaturen und – feuchten,

Bauteilabmessungen etc.) werden dabei schadensabhängig durchgeführt. Ein Öffnen von Bauteilen oder sonstige Eingriffe in die Bausubstanz erfolgen im ersten Schritt nicht.

Ebenso erfolgt die Besichtigung nur insoweit, wie die Örtlichkeiten gefahrlos und ohne besondere Maßnahmen zum Arbeitsschutz begangen werden können.

Der Sachverständige legt nach dem ersten Ortstermin den Umfang, der für die Ursachenforschung erforderlichen Bauteilöffnungen (bspw.  Aufgrabung, Demontage oder Stemmarbeit)

und sonstiger Maßnahmen (z.B. Druckprüfungen, Dichtigkeitsprüfungen u.Ä.) fest.

Diese Maßnahmen sowie die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes werden vom Auftraggeber auf eigene Kosten und Risiken veranlasst.

Sollte für die Begutachtung die Zuhilfenahme von Besichtigungseinrichtungen, wie Leitern, Arbeitsbühnen, Hebebühnen etc., notwendig sein, sind diese durch den Auftraggeber

bereitzustellen. Sollten sich während des Ortstermins weitere Fragestellungen ergeben, werden diese in Absprache mit dem Auftraggeber durch den Sachverständigen ergänzend

aufgenommen und im Rahmen des Gutachtens zusätzlich bearbeitet.

Sollte sich während der Bearbeitung ergeben, dass das Ergebnis des Gutachtens voraussichtlich nicht im Sinne des Auftraggebers ausfällt, teilt der Sachverständige diesen Umstand dem

Auftraggeber mit und die Bearbeitung kann gegebenenfalls ohne die Erstellung eines schriftlichen Gutachtens abgebrochen werden.

Es wird auch in diesem Fall die tatsächlich erbrachte Leistung abgerechnet.

 

Mehr-/Sonderleistung

Nebenkosten  im Rahmen der Ortsbesichtigung anfallenden Kosten für An- und Abfahrt des Sachverständigen werden mit einer Nebenkostenpauschale abgerechnet. Je Ortstermin wird

eine Nebenkostenpauschale anhand der Entfernung vom Sachverständigenbüro zum Vor-Ort-Termin, zur Abrechnung gebracht.

Informationen zu Preisen sind der aktuellen Honorartabelle Baugutachten zu entnehmen.

Optional können weitere Dienstleistungen durch den Sachverständigen durchgeführt werden. Hierfür sind gegebenenfalls separate Vor-Ort-Begehungen erforderlich.



Kurzgutachten


Der Umfang des Kurzgutachtens beträgt zwischen 2 bis 15 x DINA4-Seiten. Je nach Größe und Umfang der festgestellten Baumängel.

Im Normalfall haben Sie Ihr Sachverständigen-Kurzgutachten innerhalb von 10 Werktagen in Ihren Händen.

Das Kurzgutachten schafft Transparenz.

Ein umfangreiches Baugutachten ist nicht immer notwendig.

Bei der Begehung beurteilt unser erfahrener Bausachverständiger bspw. die Bausubstanz Ihrer Immobilie und hält die festgestellten Baumängel schriftlich und mit Foto-Dokumentation

fest. Bei der Erstellung des Kurzgutachtens konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Prüfkriterien und verzichten auf umfangreiche Erläuterungen. Anhand von vorhandenen Dokumente

zum Objekt, ist es möglich, ein schnelles und kostengünstiges Kurzgutachten zu ermitteln.

Das Kurzgutachten von BAUSACHVERSTÄNDIGER I.G.B. IMMOBILIEN-GEWERBE-BAU enthält alle wesentlichen Angaben zum Grundstück und zu den baulichen Anlagen.

 

Mängelbericht

Im Mängelbericht werden alle aufgedeckten Bauschäden und Baumängel stichwortartig erfasst.

Der Umfang beträgt in der Regel 1-2 DINA4-Seiten.